Navir
Alltagskleidung, zugeschnitten und vernäht in einem Atelier in Bobigny bei Paris.
Man stelle sich eine alte Werkstatt in Bobigny vor, am Rand von Paris. Stoffrollen, ein Zuschneidetisch, Maschinen, die seit vierzig Jahren laufen. An diesem Ort, der schon Jahre an Arbeit hinter sich hatte, ist im Jahr 2023 die Marke Navir entstanden, auf Initiative von Renaud und Baptiste. Die Startseite sagt es ohne Umschweife: "Die Marke Navir ist nicht in einem Büro entstanden. Sie ist in einer Werkstatt entstanden."
In diese Werkstatt haben sich im Lauf der Zeit mehrere Gewerke eingerichtet: Kappen, Jeans und Chinos, Hemden und Jacken, und die Kett- und Schussarbeit, die in Sweatshirts, Hoodies und T-Shirts mündet. Diese Dichte an Können erlaubt es Navir heute, eine vollständige Garderobe an einem einzigen Ort zu fertigen, von der ersten Schnittlinie bis zur letzten Naht.
Die Stoffe kommen vor allem aus Italien, Portugal und der Türkei, ausgewählt nach Halt, Griff und Alterungsweise. Bio-Baumwolle zieht sich durch das Angebot: 210 g und 240 g für die T-Shirts, dichtere Grammaturen für Sweatshirts und Hoodies. Bei bestimmten Accessoires übernimmt in Frankreich gewebte Baumwolle.
Und dann, am Saum eines T-Shirts, mittig am hinteren Halsausschnitt eines Sweatshirts oder im Knopfsteg eines Chambray-Hemds, dieses kleine Trikolore-Detail, das leicht zu übersehen ist. Eine leise Art zu signieren. Das gesamte Sortiment trägt das Label Origine France Garantie.

Warum wir diese Marke lieben
Eine Marke, deren Werkstatt vor dem Logo da war, und nicht umgekehrt. Alles wird in Bobigny zugeschnitten, zusammengesetzt und fertiggestellt, in einem Textilbetrieb, der schon vor dem Namen existierte. Die Stoffe sind zertifiziert, die Grammaturen ehrlich, die Stimmigkeit von Anfang bis Ende gehalten. Ein Made in France, das glaubwürdig ist, weil es von innerhalb der Kette kommt.
Ausgewählte Produkte
Herren
Die Herrengarderobe ruht auf einer kleinen Auswahl gesetzter Stücke, gemacht, um sich übereinanderzulegen, ohne zu kollidieren. Unten das schwere T-Shirt aus Jersey 240 g, Bio-Baumwolle, kräftig im Griff, gerade im Fall, mit doppelten Ziernähten an Ärmeln und Saum und einem kleinen Trikolore-Detail unten links. Darüber das Sweatshirt aus Molleton in gerader Passform, angeraute Innenseite, Bündchen an Ärmeln und Bund, in sechs Farben von Weiß bis Feuerrot. Noch eine Schicht höher das Chambray-Hemd in weichem 100-Prozent-Baumwoll-Gewebe, weiße Knöpfe, lange Ärmel, für die Tage, an denen ein Kragen verlangt ist. Und das Polo aus Piqué-Strick für alles dazwischen.
Damen
Die Damenkollektion entfaltet sich auf fünfzehn Referenzen an Basics, überwiegend aus Bio-Baumwolle. Das T-Shirt findet hier mehrere Formen: klassisch, mit langen Ärmeln, mit V-Ausschnitt, als Henley mit langen Ärmeln. Das Polo ebenso, aus Piqué, aus Jersey oder in einer Version mit langen Ärmeln. Auf der wärmeren Seite reihen sich das Sweatshirt aus Molleton, der Hoodie, der Zip-Hoodie, das Kapuzensweatshirt und das French-Terry-Sweatshirt von Weiß bis Graumeliert. Das Hemd gibt es als Chambray. Und das Unisex-Überhemd aus Leinwand rundet das Ganze ab. Größen je nach Stück von XXS bis 3XL verfügbar.
Accessoires
Die Accessoires bilden den lokalsten Winkel des Katalogs. Eine Sechs-Panel-Kappe aus Bio-Baumwolle, verstellbare Einheitsgröße, feste Krempe, in vier zurückhaltenden Farben (Schwarz, Marineblau, Bordeaux, Sturmgrau). Eine Cabas-Tasche aus natürlicher Baumwolle für den Alltag. Eine Laptophülle in 14 Zoll. Und zwei Formate für Schulter oder Rücken, die Sport-Polochon-Tasche und der Rucksack mit Kordelzug. Hier, in dieser Kategorie, treibt die Marke ihr Sourcing am weitesten: In Frankreich gewebte Baumwolle fließt in die Zusammensetzung einzelner Stücke ein, was diesen Bereich, im aktuellen Stand des Katalogs, zum französischsten Segment des Angebots macht.